Es ist soweit:

Sonntag, 20. Januar 2019, es ist der 100. Geburtstag Wladimir Galls, hat der Bezirk in einem Festakt die Straßenschilder am Zitadellenweg angebracht, die auf die mutige Tat von Wladimir Gall und der Roten Armee am 1. Mai 1945 hinweisen sollen. Eine Tafel mit Erklärungen wird folgen. Zuvor versammelten sich neben der Enkelin Galls, Anastasia Dobrowolska und ihrem Sohn Nikita Menschen aus der Lokal- und Bundespolitik.

Akim Camara beim Geigenspiel und Nikita Dobrowolskii beim Zuhören

Zwei Musiker hatten ihr Kommen kurzfristig angekündigt, einer davon Akim Camara, er gilt als Geigenwunderkind und hatte wohl schon in Halle mit seinem Begleiter auf dem E-Piano, Alexander Goldenberg, zu Ehren Galls gespielt! Katrin Schinköth-Haase sang – eine Art besonderes Stimmungslied, das Wladimir immer so gefallen hat, wie sie erzählte. Neben Stadtrat und Bürgermeister sprach Anne-L. Düren als langjährige Unterstützerin des Vorhabens. Später gab es Gelegenheit für Grußadressen, die mancher nutzte, so auch Dr. Gesine Lötzsch und Peter Sodann, der darauf hinwies, inzwischen wohl die größte deutsche Sammlung russischsprachiger und russischer Literatur zu beherbergen.

Sigurd Hauff, ehem. Spandauer Bürgermeister, Anne Düren, Gerhard Hanke, heutiger Stadtrat und für die Zitadelle verantwortlich, Anastasia Dobrowolskaja und Sohn Nikita sowie ein Freund der Familie, Klaus Wichmann

Die Aufführung des Filmes „Ich war 19“ am Vorabend im kleinen Kinosaal des Kulturhauses Spandau mussten aufgrund von Platzmangel viele Menschen unverrichteter Dinge wieder verlassen. Hier hatten wohl auch die angekündigte Diskussionsrunde mit Drehbuchautor Kohlhaase und einem ehem. russischen Botschafter sowie die tatkräftige Unterstützung der Konrad-Wolf-Gesellschaft für zusätzliche Werbung gesorgt.

Wer den Film „Ich war 19“ sehen möchte, es gibt eine nächste Gelegenheit: 3. Mai 2019 im Klubhaus Westerwaldstraße, auf konkrete Ankündigungen achten!

Rede zu Gall