Die letzte Phase vor dem Wochenende 16./17./18. August hat begonnen. Neonazis versuchen seit zwei Jahren wieder, ihre „Leiche“ Rudolf Heß in die Öffentlichkeit zu zerren, um ihren faschistischen, nationalistischen Phantasien Gestalt zu verleihen. Heß hatte in Spandaus Kriegsverbrechergefängnis vor 32 Jahren sein Leben beendet und es war einige Jahre still um ihn. Nun hoffen die Nazis auf die Öffnung der 30 Jahre gesperrten Akten, sie träumen davon, dass er nicht selbst Hand an sich legte.

2017 wurden sie an ihrem Marsch in Spandau durch spontane Straßenblockaden und gemeinsames Engagement gehindert. 2018 wurde Spandau durch einen Coup „verschont“ – sie marschierten bereits im Stadtteil Friedrichshain, während hier einige Versprengte noch nach dem Weg fragten. Jedoch, die Gegenwehr hatte sich auf Spandau konzentriert und ihr Trauermarschweg konnte nahezu ungestört statt finden. Das fanden wir ein unerträgliches, abgefeimtes Katz- und Maus-Spiel.

In diesem Jahr ist bisher kaum eine Planung zu sehen, beim Naziaufmarsch in Kassel waren die ersten Werbezettel unterwegs, auf denen sie für den 17.08. nach Ingelheim „einladen“ – Heß im Gepäck….

Berlin ist gewappnet, es gibt etliche Anmeldungen und wir bitten alle, sich tagaktuell zu informieren. In Spandau soll es am Vorabend eine Aufklärungs- Informationsdemo geben, Beginn 17 Uhr ab Bahnhof Spandau!

KEIN FUẞBREIT DEN FASCHISTEN UND IHREN FRAUEN! KEIN HEẞ-MARSCH IN SPANDAU UND ANDERSWO!