Wir wollen keinen Missbrauch dieses Datums durch Nationalisten, Rassisten, Rechtsextremisten!

Wir fordern ein Verbot des für den 9. November von Neonazis geplanten Aufmarsches am Washingtonplatz und schließen uns der Aktion Sühnezeichen an! (siehe)

Es gibt nichts zu feiern – wir erinnern an die Pogrome in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 – die Synagogen brannten, Tausende Geschäfte wurden zerstört, Jüdinnen und Juden misshandelt, gedemütigt, verschleppt und ermordet – die Türen zum Holocaust endgültig geöffnet. In den Bezirken sind die verschiedensten Gedenkveranstaltungen geplant – unsere sichtbare Unterstützung ist wichtig! (siehe)

Und auch hier

Auch in Spandau gibt es Veranstaltungen zur Erinnerung an den 9. November 1938, zum Beispiel von der Jugendgeschichtswerkstatt:

17 Uhr Ausstellungseröffnung im Bus, Marktplatz

anschließend: Lesung von Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Oberschule, des Siemens-Gymnasiums und des Lily-Braun-Gymnasiums vor ehemals jüdischen Geschäften in der Spandauer Altstadt

18 Uhr Ausstellungseröffnung „Biographien jüdischer Gewerbetreibender in Spandau“ im Gotischen Haus, Breite Straße

Aus der Einladung:

„Wir freuen uns sehr, dass über 30 Nachfahren ehemaliger jüdischer Spandauer/innen aus den USA, aus Israel, Frankreich, Schweden, Großbritannien, aus der Schweiz, aus München, Hamburg, Wendlingen/Neckar und Berlin an diesem Wochenende nach Spandau kommen.“