ohne Worte

ohne Worte

…sind laut einer Studie des nationalen Roten Kreuzes in Europa mindestens 120 Millionen Menschen armutsgefährdet oder arm. Diese Zahl steigt ständig, was den Verursachern nicht nur bekannt sondern völlig egal ist. Die Wirtschaftskrise hat dabei nur ein Zipfelchen der auf uns alle zukommenden Auswirkungen gezeigt!

Und was will uns der Präsident dieses Landes erzählen? Er fordert die deutsche Bevölkerung „… zu mehr Mitgefühl, Hilfe und Großzügigkeit für Menschen in Not“ auf und bemüht das Thema der Flüchtlingsfrage auf die ihm eigene unehrliche, verbrämende Weise: „Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Krieg und Hunger, Verfolgung und Not“ und nur einige Sekunden später: „Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der kommt, in unserem Land aufnehmen können.“ 

Wer Kriege anzettelt und/oder unterstützt, ihre Durchführung durch den Verkauf von Mordwerkzeugen steuert und vorantreibt, Völker durch wirtschaftliche Ausbeutung an den Bettelstab treibt, beweist, dass ihm die viel beschworene Menschenliebe NICHTS wert ist. Die bestehende Ungerechtigkeit wird zementiert und der Appell an die ‚Gutmütigkeit einer Bevölkerung‘ ist höhnische Farce. Europäische Suppenküchen und Essensausgabestellen gehören inzwischen zum Alltag – nicht nur  in diesem reichen Deutschland. Wen wundert’s, dass Herr Gauck denn auch das Ehrenamt lobt – wo der Kapitalismus sein Visier herunterlässt, wird der ‚Bürger‘ am moralischen Mäntelchen fest genagelt…

tägliche Essensausgabe

tägliche Essensausgabe

Wir können diese Zustände nur gemeinsam verändern. Reißen wir die Maske von der Fratze des sich als „wohl funktionierend“ darstellenden Kapitalismus ab, gehen wir auf die Straße, kämpfen wir um Menschenrechte, überall, an jedem Ort, an dem wir uns befinden. Täglich!

Auf ein anderes 2014!