Unter dem Motto: „Zusammen Ungehorsam! Naziaufmarsch in Dresden blockieren!“ laden einmal mehr verschiedene antifaschistische Gruppen aus Berlin für das kommende Jahr zu einem Intensivkurs ein. Ziel ist es, euch eine bestmöglich Vorbereitung für den 13. Februar 2011 zu geben, wenn es wieder heißt:


„Den größten und wichtigsten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern!“

 

Samstag, 8. Januar 2011, ab 15.00 Uhr Statthaus Böcklerpark Prinzenstr. 1 10969 Berlin (Kreuzberg) Verkehrsanbindung: U-Bahn: Prinzenstraße

 

Themen:

  • Welche Perspektiven gibt es für den Protest im Februar 2011?
  • Wird es möglich sein, an den Erfolg der breiten, gesellschaftlich verankerten antifaschistischen Bewegung von 2010 anzuknüpfen?
  • Welchen Einfluss nehmen Anstrengungen von staatlicher Seite auf die Bewegung, unter anderem um antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren, wie zum Beispiel in der neu entfachten »Extremismusdebatte«, die Neujustierung der Extremismusprogramme von Familienministerin Frau Schröder oder die geforderten Auflagen für den Dresdner Demokratiepreis?
  • Wie können die Erfahrungen aus anderen aktuellen Protesten, in denen breite Bündnisse anhand/mit Hilfe von zivilem Ungehorsam erfolgreich agierten, wie beispielsweise die Castorproteste im Herbst 2010 und die Aktionen um Stuttgart 21, für die Blockaden im Februar 2011 genutzt werden?
  • Ist die Aktionsform des zivilen Ungehorsams Erfolgsgarantie für jeden Protest?

 

Programm:

  • 15.00 Einlass / Antifa-Café / Infostände
  • 16.00 Blockadetraining (Gruppe FelS)
  • 17.30 Info-Input zum Stand der Dresden-Mobilisierung
  • 18.00 Podiumsdiskussion

 

DiskutantInnen:

  • Moderation: • Susanne Willems, (Bundessprecherin VVN-BdA) • Jörg Wanke, »Zossen zeigt Gesicht« • Esther Broß, Mitglied des Bundesausschuss der VVN-BdA • Joachim Klimmt, Vertreter „Dresden Nazifrei“ • Hans Erxleben, Vorsitzender LaG Antifa der Linken Berlin / Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow Köpenick • Fabian Virchow, Leiter des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus / Neonazismus an der FH Düsseldorf • Paul Rothe, Moderator des AK AntiRa beim Jugendausschuss der IG Metall


Faschismus ist keine Meinung – sondern ein Verbrechen!


Veranstalter:

  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten / VVN-BdA e.V. zusammen mit ver.di Bundesvorstand/Jugend, IG Metall Jugend Ressort Jugendarbeit und -politik, Avanti – Projekt undogmatische Linke (Berlin), FelS / Für eine linke Strömung (Berlin)