Die Wahlen haben es gezeigt:

Die Spandauer Wählerinnen und Wähler haben es für nötig erachtet, weiter von der SPD regiert zu werden und ihr nur 1,2 % Verluste zugemessen. Die CDU wurde mit 11 % Verlusten abgestraft – wieso eigentlich, hat sie doch bisher fast alle Parameter bedient, mit denen die AfD auch in Spandau zur Wahl antrat (Elitenförderung, Sanktionsausbau, Rückführungspraxis etc…..). Diese aber konnten zu Neunt ins Bezirksparlament einziehen und stellen somit einen Stadtrat. Jetzt treibt das Rätselraten die Parteien um – wer hat mit wem welche Mehrstimmigkeit!?

Zu erwähnen sei auch noch, dass die FDP wieder aus dem stillen Kämmerlein kroch, in dem sie die letzten 5 Jahre verharrte und eine Fraktion bildet, die Bündnis-Grünen trotz Verlusten von über 2 % immer noch mit vier Personen dabei sind und die Linke erstmalig seit 1999 mit Fraktionsstatus, also drei Personen, dabei ist! Das könnte dazu führen, dass auf den Emporen mehr Publikum bereit ist, die Debatten zu verfolgen. Wir werden – im Gegensatz zu den Medien, die in erheblichem Maße das erfolgreiche Abschneiden der rechtsnationalpopulistischen AfD zu verantworten haben – nicht weiter auf die Personen aus diesem Spektrum eingehen. Unser Blick wird sich auf die linke Politik beziehen, die wir auf dieser Seite bewerten wollen.

siehe auch ….. Landeswahlleiterin

Material der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR) zum lesen ….. Antrittvonrechts