Kaum stehen die Auflagen fest, kommt der ehemalige Junge Unionler Spandaus, Kai Wegner, politisch inzwischen moderat agierend und auch seine Freundschaft zu manch (passendem) Menschen nicht-deutscher-Herkunft zelebrierend, auf die glorreiche Idee, die Nazidemo am 19.08.2017, die den europäischen Neu- und Wiedernazihorden ein Podium zur Verehrung ihres Helden Rudolf Heß gewähren soll, zu verbieten, weil sich ihnen evtl. gewaltbereite „Extremisten“ in den Weg stellen könnten. Das mag man im sauberen Spandau nicht. Hier geht alles ordentlich vonstatten. Auch ein Protest! Ziviler Ungehorsam ist da schon hart an der Grenze zur Strafbarkeit. Doch im Wahlkampf sind eben alle Mittel erlaubt, da wundert man sich fast, dass nicht Raed Saleh seinen Ruf nach mehr Videoüberwachung zeitgleich in ähnlicher Weise verlautbaren lässt. Oh, armes Spandau!

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