Wie bereits angekündigt, werden wir begleitend zur Ausstellung „Arbeiterwiderstand 1942 – 1945“, die noch den gesamten September im Rathaus Spandau zu sehen sein wird, eine Filmmatinee anbieten:

„Der blinde Fleck“

D: 2014, Regie: Daniel Harrich, Ulrich Chaussy, Länge: 92 Min., frei ab 12 Jahren,
Darsteller: Benno Führmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach u. A.

Sonnabend, 27. September 2014
12:00 Uhr im
Kino im Kulturhaus Spandau
Mauerstraße 6, 13581 Berlin (Altstadt Spandau)

Da es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelt, wird ein Solidaritätsbeitrag von 3 € erhoben.

Inhalte des Films entnehmen Sie bitte diesem Flyer


An dieser Stelle möchten wir noch einmal ausdrücklich auf eine andere begleitende Veranstaltung hinweisen:

Das Vermächtnis Anton Saefkows – seine Tochter berichtet
Donnerstag, 18. September 2014
19:00 Uhr im
Bürgersaal Rathaus Spandau, 2. Etage

Frau Dr. Bärbel Schindler-Saefkow, Jahrgang 1943, ist Historikerin und Generalsekretärin des Internationalen Ravensbrück-Komitees sowie Vorsitzende des Deutschen Friedensrats e.V. Sie erarbeitete das Gedenkbuch von Ravensbrück und andere Publikationen und hat 2009 mit Anette Neumann und Susanne Reveles, ebenso Töchter von Widerstandskämpfern, die Ausstellung: Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945. „Weg mit Hitler – Schluß mit dem Krieg!“ Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation erarbeitet.

Der letzte Brief ihres Vaters war an sie gerichtet und hat sie nie erreicht. Sie berichtete bei der Ausstellungseröffnung am 1. September im Rathaus Spandau, wie sie sich vorstellt, was er geschrieben haben könnte und wie er jetzt durch ihr Engagement, das mit Kontakten zu vielen Kindern, Enkeln und anderen Verwandten der Widerstandskämpferinnen und -kämpfer einhergeht, eine Antwort erhalten könnte, die der geschichtlichen Entwicklung Rechnung trägt und den Mut und die Einsatzbereitschaft einer späten Ehrung überlässt.

Am Donnerstag, dem 18. September 2014, jährt sich zum 70. Mal die Ermordung von Anton Saefkow, Franz Jacob und Bernhard Bästlein – an diesem Tag wird Dr. Bärbel Schindler-Saefkow über das Vermächtnis ihres Vaters berichten.

Bsaefkow_redeereits am 12. September 1959 durfte sie, gerade einmal 16-jährig, bei der Eröffnung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eine Rede halten.

Rechts von ihr: Vera Bobkowa und Rosa Thälmann.

 

Wir laden alle herzlich ein, dabei zu sein!