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Wir haben es geschafft!

Die Kriegsverbrecherverehrungstruppe für Rudolf Heß konnte nicht durch Spandau laufen, die Gegenwehr hat funktioniert – wir danken allen, die uns zur Seite standen. Da sind in erster Linie die Berliner Antifa-Gruppen und die aktiven, mutigen Kirchengemeinden! Die Unterstützung der Parteien war von der Vorbereitung an eher mau und am Wahlkampf orientiert. Einzelne  Menschen aus Parteien, die ihr Fähnchen nicht vor sich her schoben, haben erkannt, dass Protest nicht von der Zugehörigkeit zu einer Partei abhängig ist. Insofern sei allen, die uns unterstützt haben, gedankt.

30 Jahre und noch viel länger!

Besonders an die unentgeltlich und selbstverständlich agierenden Menschen vom Lauti und um ihn herum – habt DANK!

Dennoch: Auch dieser Teilerfolg wird uns nicht vor weiteren Versuchen der Neonazis, Spandau als Wallfahrtsort zu instrumentalisieren, bewahren. Es heißt wachsam sein, wir konnten die Gesichter des kleinen Grüppchens am Bahnhof sehen, sie wirken wie Biedermänner und Menschen, die im Alltag ordentlich deutsch in ihrem Mikrokosmos funktionieren und nicht wie schnell von ihrem Schwachsinn abzubringen Leute. Wir hörten, dass für den 30. September möglicherweise ein Ersatz-Vorstoß geplant wird, noch gibt es keine Bestätigungen dafür, aber lasst uns alle wachsam sein und gebt Informationen weiter, wenn ihr etwas erfahrt.

Wir wollen weder heute noch zu irgend einem anderen Zeitpunkt organisierte Kameradschaften oder anderes Nazipack in Spandau sehen!!!