Der Jahreswechsel wartete wieder mit den entsprechenden Ablenkungsmanövern auf – waren die „Verstrickungen“ des VS mit der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) noch nicht ansatzweise aufgeklärt, polterte im selben Atemzug mit einem neuen NPD-Verbotsverfahren CSU-Generalsekretär Dobrindt: „dann müsse es aber auch ein Verbot der Linkspartei geben…“! Platter Antikommunismus im 21. Jahrhundert – und auf gehts! Da kann der Öffentlichkeitsspaß um die Figur eines Bundespräsidenten doch nur Ablenkung bieten – ist er nun glaubhaft, ist er’s nicht?, soll er Präsi bleiben, soll er nicht? – die Medien haben nur ein Thema und die ihnen ausgesetzte Bevölkerung schwimmt gedankenlos mit.

Wir sehen es als unabdingbar, den Kampf gegen den Kapitalismus, seine Ausbeutung (des Menschen durch den Menschen), die Verschärfung der Klassenunterschiede und die Ausgrenzung von Menschen nach ihrer Herkunft, Religion, Kultur fortzusetzen. Gelegenheit dazu gibt es fast wöchentlich, sei es bei Unterstützungsaktionen für brandgeschädigte Wohnprojekte, Initiativen gegen Abschiebung, Verteidigung von Menschen, die bei Demonstrationen Polizeigewalt erfahren haben, etc. pp.

Ein guter Jahresanfang, auch um  zu sehen, dass wir nicht allein sind, ist da der Besuch der Luxemburg-Konferenz und der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:

14. Januar 2012, 10.00 Uhr, Urania-Haus! Zur Rosa-Luxemburg-Konferenz: –link

15. Januar 2012, 10.00 Uhr, U-Bahnhof Frankfurter Tor: Zur LL-Demo: -link